Nur nicht „Schema F“
Die Aufgaben wurden bewusst so angelegt, dass die Kinder schematische Denkmuster verlassen und Gelerntes flexibel und in immer neuen Zusammenhängen anwenden müssen. Sie müssen Regeln finden, Gesetzmäßigkeiten erkennen und anwenden, Beziehungen zwischen Rechenoperationen entdecken u. v. a. m.
Die Grundrechenarten
Die Basis aller mathematischen Fähigkeiten sind die Grundrechenarten: Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division. Abwechslungsreiche Aufgabenstellungen sorgen dabei dafür, dass das Üben nicht zum langweiligen Abarbeiten wird.
Geometrie, Größen und Sachrechnen
Neben den Grundrechenarten werden den Kindern auch Aufgaben „Rund um die Mathematik“ aus den Bereichen Geometrie, Größen und Sachrechnen gestellt.
Die Kinder trainieren dadurch
- ihr räumliches Vorstellungsvermögen,
- ihre visuelle Wahrnehmung,
- Sachaufgaben mit Größen zu lösen,
- Gesetzmäßigkeiten in geometrischen
und arithmetischen Mustern zu erkennen
und fortzusetzen - u. v. a. m.
Schriftliches und halbschriftliches Rechnen
Beim halbschriftlichen Rechnen werden Zwischenschritte oder Zwischenergebnisse notiert. Das unterstützt das „reine“ Kopfrechnen und dient als Gedächtnisstütze, bis es die Kinder verinnerlicht haben.
Beim schriftlichen Rechnen wird jeweils nur mit den einzelnen Ziffern einer großen Zahl gearbeitet. Es genügt also die Kenntnis des kleinen Einspluseins und Einmaleins, um mit großen Zahlen rechnen zu können.
„Rechne soweit du kannst“
Diese Aufgabenform gibt es erst ab Klasse 5 und 6. Sie verbindet das Üben mit dem entdeckenden Lernen.
Zu Beginn der Aufgabe sind einige Rechnungen vorgegeben, die einer bestimmten Gesetzmäßigkeit folgen. Diese Regel soll zunächst erkannt werden. Ist das System durchschaut, soll es aufgegriffen und von den Kindern selbstständig fortgeführt werden.






