Der Ablauf von Lernprozessen

Lernen ist Wiederholen 

Jeder noch so einfache Rechenvorgang wird im Gedächtnis als einzelnes Element abgebildet. Je öfter auf dieses zurückgegriffen wird und je enger diese Nutzungen zeitlich beieinander liegen, desto stärker wird dieser Vorgang im Gedächtnis repräsentiert. Wenn ein Rechentraining also erfolgreich sein soll, muss regelmäßig, am besten täglich geübt werden – 5 Minuten genügen.

Der spiralförmige Aufbau der Übungshefte nutzt diesen Mechanismus unseres Gedächtnisses ganz bewusst. Die mathematischen Inhalte werden in einer Art Wiederholungsplan von ihrer Einführung an gleich mehrfach vertieft. Am Ende jeder Einheit sollte dann die Automatisierung der Aufgaben stehen.

Eine Aufgabe gilt dann als automatisiert, wenn sie innerhalb von 5 Sekunden gelöst werden kann. Dabei legen die Übungshefte stets Wert auf die Stärkung der Einsicht in mathematische Zusammenhänge. Dieses „persönlich bedeutsame“ Lernen lässt die Informationen zusätzlich länger im Gedächtnis bleiben.


    

 

Üben ist gut, mit Kontrolle noch besser

All diese Lernprozesse laufen ganz automatisch ab, eine Lernabsicht ist dafür nicht erforderlich. Dieser selbsttätige Ablauf birgt jedoch auch eine Gefahr: Das Gedächtnis ist nicht in der Lage, zwischen "richtig" und "falsch" zu unterscheiden. Es speichert, stärkt und verfestigt auch falsche Elemente.

Diesem Problem kann z. B. mittels der Trainingsregeln vorgebeugt werden. Einige Beispiele werden im Klassenverband gerechnet und besprochen. Das erlaubt eine sofortige Kontrolle und Korrektur – durch die Lehrerin, den Lehrer oder die eigenen Klassenkameraden – und vermeidet das „Einschleifen“ von Fehlern.

Danach kann der größte Teil der Kinder in individuellem Tempo weitertrainieren, während mit Schülerinnen und Schülern, die Hilfe benötigen, gemeinsam geübt wird.

 



 

Mit Spaß und Motivation

 

Motivation ist ein wichtiger Faktor für effektives Lernen. Mangelt es an ihr, dann fehlt es auch an Konzentration – das Lernen bleibt oberflächlich, angeeignete Inhalte geraten schnell wieder in Vergessenheit. Es sollte daher nicht vernachlässigt werden, den Kindern Spaß am Üben und einen Nutzen zu vermitteln.

Die Übungshefte sorgen bereits mit den zahlreichen abwechslungsreichen Aufgabenstellungen dafür, dass das Üben nicht zum langweiligen Abarbeiten wird. Doch auch das kindgerechte Belohnungssystem sorgt dafür, dass die Kinder „am Ball“ bleiben. Für jede bearbeitete Seite bzw. Doppelseite dürfen sie einen Sticker auf ein Wimmelbild kleben.

Auch die Rechenmeister (Klasse 1 bis 4) und Mathe-fit-Tests (Klasse 5 und 6) zielen auf zusätzliche Selbstbestätigung und Erfolgserlebnisse. Denn positive Emotionen halten Informationen länger im Gedächtnis.


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